Das RKH Karrieremodell Elektrotechnik

Ausbildung in der Schaltzentrale – am Puls der Gebäudetechnik
Elektrotechnik steht im Mittelpunkt eines Gebäudebetriebes – und Ihrer Ausbildung zur Elektronikerin bzw. zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Ihre Aufgaben liegen überall dort, wo es Strom gibt. Dazu gehören nicht nur die sichtbaren Installationen mit Schaltern, Steckdosen und Leuchten, sondern auch die komplette Stromversorgung mit ihren komplexen Anlagen zum Erzeugen und Verteilen.

Besonders im Krankenhaus ist die Vielfalt an elektrotechnischen Anlagen faszinierend: Lichtruf- und Telefonanlagen, Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sind nur einige Beispiele. Auch die Anlagen rund um die Gebäude zählen dazu – zum Beispiel Tür- und Torantriebe, Aufzugsanlagen. Strom kommt einfach überall vor. Als Fachfrau bzw. Fachmann „rund um den Strom“ kommen Sie so auch jeden Tag in Kontakt zu allen medizinischen und nichtmedizinischen Berufsgruppen bis hin zu Patienten und Angehörigen.

In der Ausbildung lernen Sie alles rund um die elektrotechnischen Anlagen in Gebäuden: von der Konzeption über die Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Überprüfung und Instandhaltung. Dazu gehört also viel mehr als nur Steckdosen oder Lichtschalter zu montieren – Sie werden komplexe technische Anlagen planen, installieren, überwachen, reparieren und dokumentieren. Die Praxis gibt es dabei vor Ort im Krankenhaus, den theoretischen Hintergrund in der Berufsschule.

Nach Ihrer Ausbildung haben Sie als Elektronikerin bzw. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik viele Optionen mit hervorragenden Zukunftsaussichten in der RKH. Egal, ob Sie sich fachlich entwickeln oder den Weg Richtung Führungskraft bis zur Abteilungsleitung gehen möchten: Wenn Sie hoch hinaus wollen, sind wir an Ihrer Seite. Sie können sich berufsbegleitend oder in Vollzeit zur Meisterin/zum Meister weiterqualifizieren und Ihr Wissen als Ausbilder/-in an die Azubis weitergeben. Oder Sie sammeln zunächst etwas Berufserfahrung und bilden sich dann zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in weiter. Sie haben eine Hochschulzugangsberechtigung? Dann steht Ihnen der Weg in ein Engineering-Studium offen – berufsbegleitend oder in Vollzeit.