Kooperation mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg zur Verbesserung der Patientenversorgung am Bett durch Akademisierung der Pflege

Freuen sich über die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags (von links): Roland Baier, Direktor Personal und Arbeit, RKH Kliniken, Professor Dr. Jörg Martin, Professor Dr. Jürgen Osterbrink, Tilmann Müller-Wolff

- Förderung der Akademisierung und Professionalisierung

- Neuheit: akademisches Lehrkrankenhauses Pflege

- Patientenversorgung in zukunftsfähigem Personalmix

- Förderung der Akademisierung und Professionalisierung
- Neuheit: akademisches Lehrkrankenhauses Pflege
- Patientenversorgung in zukunftsfähigem Personalmix

Themen wie Demographie, wissenschaftlicher Fortschritt, sektorenübergreifende Versorgungskonzepte und Fachkräftemangel machen es notwendig, in der Pflege neue Wege zu gehen. Von Pflegekräften werden neue und zusätzliche Kompetenzen gefordert. Deshalb werden die RKH Kliniken ab Oktober 2019 ihren Pflegenden in Kooperation mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) die akademische Qualifikation – was in fast allen industrialisierten Ländern bereits etabliert  - anbieten. Den Pflegenden aller RKH Kliniken werden damit zukünftig alle Möglichkeiten der zeitgemäßen akademischen Pflegequalifikation ermöglicht, vom Bachelorabschluss bis zu spezifischen und klinisch basierten Master- und Doktoratsstudiengängen. Die RKH Kliniken werden akademisches Lehrkrankenhaus des Instituts für Pflegewissenschaft und –praxis der Salzburger Universität und fördern damit gleichsam die Entwicklung von Pflegeforschung für die klinische Patientenversorgung. Die mit der Akademisierung einhergehende höhere Attraktivität des Pflegeberufs ist auch eine Chance, jungen Menschen neue, berufliche Perspektiven zu bieten und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Während die Bundesregierung mit neuen Gesetzen an der Realität vorbeiregiert, entwickeln die RKH Kliniken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst neue, visionäre Konzepte“, so Professor Dr. Jörg Martin, RKH Kliniken-Geschäftsführer. Die deutsche Pflegeausbildung wird mit der Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes an den Krankenpflegeschulen ab Januar 2020 eine europaweite Anerkennung erfahren. „Die RKH setzt mit den neuen Studiengängen noch eines drauf,“ sagt Tilmann Müller-Wolff, RKH Akademieleiter, „mit den akademischen Abschlüssen werden die RKH-Pflegenden sogar international anerkannte Abschlüsse haben.“

Die klinische Krankenversorgung wird zunehmend komplexer, höhere fachliche Anforderungen und eine hohe Veränderungsdynamik im Gesundheitswesen erfordern neue und zusätzliche Kompetenzen von Pflegefachkräften. Der Deutsche Wissenschaftsrat und zahlreiche internationale Publikationen fordern seit längerem eine mindestens 20 prozentige Akademisierungsquote in den Pflegeberufen, um den veränderten Anforderungen gerecht werden zu können. Die RKH stellt sich dieser Herausforderung und fand mit der PMU einen mit Pflegeentwicklung erfahrenen Hochschulpartner. Fokus der Kooperation wird sein, die Pflegenden für die anspruchsvolle Arbeit in der Patientenversorgung breiter zu qualifizieren und ...

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