
Internationale Experten referieren zur Pflegeausbildung der Zukunft
Am 2. November 2017 veranstaltete die RKH Akademie eine Fachtagung zur Zukunft der klinischen Bildung der Pflegeberufe. Neben den nationalen Experten waren auch Referenten aus USA und Österreich angereist. Der Veranstaltungseinladung waren Lehrende aus den Kliniken, Schulleiter, Pflegetrainer, Dozenten und Pflegeleitungen aus über 19 Einrichtungen gefolgt. Die Teilnehmer diskutierten die Themen zukünftiger Pflegeausbildung mit den Vertretern der Verbände, der Bildungseinrichtungen und der Pflegewissenschaften.
Die gut besuchte Tagung griff die relevantesten Themengebiete der zukünftigen Pflegebildung in Krankenhäusern auf. Dazu hatte die RKH Akademie überregionale und internationale Experten eingeladen. Die Beiträge der Verbände und Institutionen gaben wichtige Impulse, die von den beiden internationalen Pflegewissenschaftlern inhaltlich erweitert wurden. Die klinische Bildung der Pflegeberufe steht im gesellschaftlichen Fokus, weil der Pflegebedarf innerhalb und außerhalb von Kliniken stetig ansteigt. Reformen von Ausbildung und Weiterbildungsmaßnahmen, neue Berufs- und Tätigkeitsbilder, Akademisierung und die klinisch relevante Pflegewissenschaft nehmen immer größeren Einfluss auf die Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser. Tilmann Müller-Wolff, Akademieleiter der RKH Akademie und Veranstalter fasste eine der Kernbotschaften der Veranstaltung zusammen: „Eine zukünftige Pflegebildung kann nur dann für die steigenden Patientenbedarfe erfolgreich qualifizieren, wenn die Vernetzung zwischen Pflegewissenschaft und Pflegepraxis gelingt.“
Die angereisten Vortragenden waren:
- Prof. Dr. John McDonough, University of Florida, Jacksonville, USA
- Prof. Dr. Andre Ewers, Salzburger Landeskliniken, Österreich