Palliative Behandlung und Pflege an der RKH Akademie gelernt

Mit der Spezialisierung Palliative Care haben im Juli siebzehn Pflegekräfte einen Kurs absolviert. Der Kurs befähigt die Absolventen die palliativen Versorgungsansätze in der Arbeit mit den Patienten und Angehörigen anzuwenden und damit einen umfassenden medizinischen und pflegerischen Betreuungsansatz zu verfolgen. Die Absolventen arbeiten in den verschiedenen RKH Kliniken, ambulanten Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen und Hospizen der Region.

Palliative Behandlung und Pflege an der RKH Akademie gelernt

Mit der Spezialisierung Palliative Care haben im Juli siebzehn Pflegekräfte einen Kurs absolviert. Der Kurs befähigt die Absolventen die palliativen Versorgungsansätze in der Arbeit mit den Patienten und Angehörigen anzuwenden und damit einen umfassenden medizinischen und pflegerischen Betreuungsansatz zu verfolgen. Die Absolventen arbeiten in den verschiedenen RKH Kliniken, ambulanten Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen und Hospizen der Region.

Palliativpflege bedeutet umfassende Betreuung von Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung zulässt. Dabei stehen Patienten und Angehörige gleichermaßen im Fokus. Die Lebensqualität der Betroffenen soll erhalten oder verbessert werden. Der Ansatz der Palliativmedizin lindert nicht nur körperliche Leiden sondern berücksichtigt auch geistige und seelische Probleme und bietet Hilfestellungen bei z.B. sozialen Lebensaspekten.

Frau Heidi Lang, Kursleiterin der RKH Akademie, hob in der Abschlussfeier am Dienstag in der RKH Akademie die Besonderheiten des Kursverlaufs und der zertifizierten Inhalte hervor. Andrea Domann von der RKH Akademie lobte die Präsentationen der Kursteilnehmer, die Inhalte der zurückliegenden Qualifizierung darstellten. Der Akademieleiter Tilmann Müller-Wolff betonte die Notwendigkeit der gemeinsamen Fortbildung im Palliativbereich, insbesondere über die Sektorengrenzen hinaus. So könnten Teilnehmer aus Hospizen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken, über das gemeinsame Lernen an übergreifenden Fallbeispielen, die gesamte Patientenbehandlung verinnerlichen. Dies wiederum, so Müller-Wolff weiter, führe zu besserer Pflege- und Beratungsqualität für Patienten und Angehörige.