

Diese Interprofessionalität spiegelte sich auch in der Gestaltung des Programmes wider, da jeder Vortragsblock jeweils einen Vortrag eines medizinischen, eines therapeutischen und eines pflegerischen Experten beinhaltete.
Im ersten Vortragsblock der Veranstaltung "Allgemeine Einführung in Frühmobilisierung" stellte Dr. Stefan Schaller (München) verschiedene Studien vor, die die Evidenz der Frühmobilisierung in den Blick nehmen und leitete hieraus ein Fazit hab. Wie genau die praktische Umsetzung von Frühmobilisierung im klinischen Alltag aussieht, wurde daraufhin von Stefan Nessizius (Innsbruck) verdeutlicht. Tobias Melms (Greifswald) legte weiterführend dar, welche Barrieren bei der Implementierung von Frühmobilisierung auftauchen können und wie die Einführung dennoch gelingen kann.
Im Vortragsblock "Spezielle Fragestellungen" beleuchtete Dr. Tobias Wollersheim (Berlin) die erworbene Muskelschwäche des kritisch kranken Patienten (ICUAW) und führte aus, wie Frühmobilisierung die Genesung bei diesem Krankheitsbild unterstützen kann. Als Logopädin widmete Nataliee Rommel (Tübingen) sich der Schluckstörung (Dysphagie) und legte dar, mit welchen Möglichkeiten dieses Krankheitsbild erkannt und wie den betroffenen Patienten durch Therapie geholfen werden kann. Wie eine frühe Mobilisation auch bei Patienten mit invasiven Zugängen möglich ist, verdeutlichte Katrin Lichy (Ludwigsburg) in ihrem Vortrag und legte dabei besonderes Augenmerk auf ...